Programmziel

Förderung der universitären Deutschausbildung und akademischen Beschäftigung mit dem Thema deutsche Minderheiten in Ländern, in denen deutsche Minderheiten vertreten sind. Das Stipendium unterstützt Fortbildungs- und Forschungsaufenthalte an deutschen Hochschulen in den Bereichen Deutsch als Fremdsprache, Deutsch als Muttersprache, Deutsch als Minderheitensprache, Lehramt Deutsch, Deutsche Philologie, Germanistik sowie Kultur-, Sozial- und Geisteswissenschaften mit Bezug zu Kultur und Geschichte der deutschen Minderheiten.

Wer kann sich bewerben?

  • Sehr gut qualifizierte Graduierte, Doktoranden, Nachwuchswissenschaftler oder
  • Dozierende/Assistenzprofessoren und Professoren
aus den Bereichen Deutsch als Fremdsprache, Deutsch als Muttersprache, Deutsch als Minderheitensprache, Lehramt Deutsch, Deutsche Philologie, Germanistik sowie Kultur-, Sozial- und Geisteswissenschaften mit Bezug zu Kultur und Geschichte der deutschen Minderheiten.

Personen, die bereits an einer deutschen Hochschule promovieren oder angestellt sind, können sich nicht bewerben.

Was wird gefördert?

Forschungs- und Fortbildungsaufenthalte an staatlichen bzw. staatlich anerkannten deutschen Hochschulen oder außeruniversitären Forschungseinrichtungen, die in Abstimmung mit einem wissenschaftlichen Betreuer in Deutschland durchgeführt werden.

Dauer der Förderung

  • 1-6 Monate für sehr gut qualifizierte Graduierte, Doktoranden, Nachwuchswissenschaftler oder
  • 1-3 Monate für Dozierende/Assistenzprofessoren und Professoren
  • Die Förderdauer wird von einer Auswahlkommission in Abhängigkeit vom Vorhaben und von der Arbeitsplanung festgelegt.
  • Das Stipendium ist nicht verlängerbar.

Stipendienleistungen

  • Monatliche Stipendienrate je nach Ausbildungsstand in Höhe von:
    861 Euro für Graduierte
    1.200 Euro für Doktoranden und Promovierte oder
  • 2.000 Euro für Assistenten, Assistenzprofessoren und Dozenten,
    2.150 Euro für Professoren.
Zusätzlich:
  • bei Graduierten, Doktoranden und Promovierten:
    Leistungen zur Kranken-, Unfall- und Privathaftpflichtversicherung
    Es wird ein nach Ländern differenzierter Reisekostenzuschuss in Form einer Pauschale für die Reise vom Heimatort zum Hochschulort und zurück gewährt.
  • bei Dozenten und Professoren:
    Die Internationalen Reisekosten werden nur dann übernommen, wenn der ausländische Gast diese nicht von seiner Heimathochschule bzw. von anderer Seite erhält.
    Krankenversicherung: Ein Krankenversicherungsschutz in Deutschland ist obligatorisch. Die Kosten werden vom DAAD nicht übernommen. Die Versicherungsprämien werden von der Förderrate einbehalten. Auf Wunsch kann die Krankenversicherung über den DAAD abgeschlossen werden.
    Unfall- und Privathaftpflichtversicherung ist obligatorisch. Für Geförderte, die nicht über den DAAD krankenversichert sind, muss die Unfall- und Privathaftpflichtversicherung gesondert abgeschlossen werden (1,60 Euro pro Monat).

Auswahl

Über die Bewerbungen entscheidet eine unabhängige Auswahlkommission von Fachwissenschaftlern.
Zentrale Auswahlkriterien sind:
  • ein überzeugendes und gut geplantes Forschungs- oder Fortbildungsvorhaben
  • die akademischen Leistungen.
Darüber hinaus werden auch zusätzlich eingereichte Unterlagen, die die fachliche Eignung belegen oder auch über außerfachliches Engagement Auskunft geben, in die Bewertung einbezogen.

Auswahlkriterien:

Fachliche Qualifikation (dokumentiert durch: Hochschulzeugnisse, Gutachten, Publikationen):
  • Studienleistungen und Studiendauer
  • Ggf. wissenschaftliche Leistungen nach Studienabschluss (z.B. Veröffentlichungen, Vorträge, Konferenzbeiträge)
Qualität des Forschungsvorhabens (dokumentiert durch: Darstellung des Forschungsvorhabens, Zeitplan, Gutachten, Kontaktnachweise, ggf. Sprachnachweise):
  • Qualität der fachlichen Darstellung des Forschungsvorhabens sowie der Vorarbeiten
  • Originalität, Aktualität und Relevanz des Vorhabens
  • Begründung des Deutschlandaufenthalts und der Wahl der Gasthochschule
  • Durchführbarkeit sowie Konsistenz des Arbeits- und Zeitplans (Analyse und Auswertungsschritte, ggf. Sprachkenntnisse)
  • Einbettung des Vorhabens in das Gesamtpromotionsvorhaben (inhaltlich/zeitlich), sofern relevant
  • Bedeutung des Forschungsvorhabens und des Deutschlandaufenthalts für die wissenschaftlichen und beruflichen Pläne
Außerfachliche Kriterien (dokumentiert durch: Lebenslauf, ggf. Bescheinigungen):
  • Außerfachliche Kenntnisse und Fähigkeiten (z.B. durch berufliche oder ehrenamtliche Tätigkeiten, Fortbildungen)
  • Engagement in akademischer Selbstverwaltung, hochschulpolitischen Belangen
  • Politisches, soziales, kulturelles, familiäres (Erziehungs- oder Pflegezeiten etc.), gesellschaftliches Engagement
Weitere Informationen zum Auswahlverfahren finden Sie in den Wichtigen Stipendienhinweisen unter Abschnitt E.

Weitere Informationen

Es sollten nur volle Monate beantragt werden.

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